Aumovio auf der IAA: Vier Themenbereiche im Fokus
Zur IAA in Hannover konzentriert sich Aumovio auf die Fokusthemen Effizienz, softwaredefinierte Fahrzeuge, autonomes Fahren und Elektrifizierung. Es ist der erste IAA-Auftritt des noch jungen Unternehmens, das im Jahr 2025 aus der Abspaltung des Geschäftsbereichs Automotive der Continental AG hervorging.
In Sachen Effizient verweist Aumovio auf das VDO Ecosystem mit der durchgängigen Vernetzung von Tachograph, Flottenservices und Mautlösungen über den VDO Link. Das VDO Ecosystem soll eine automatisierte Verarbeitung von Fahrdaten ermöglichen, den manuellen Aufwand verringern und Flotten dabei unterstützen, gesetzliche Compliance in produktive Abläufe zu überführen.
Was softwaredefinierte Nutzfahrzeuge anbelangt, betont der Zulieferer die Verbindung von Hardware, Software, Architekturplattformen und Services in einem integrierten Ansatz. Als Systempartner für Nutzfahrzeughersteller will Aumovio zentrale Bausteine aus einer Hand bereitstellen, von Hochleistungsrechnern über Konnektivität bis zu Over-the-Air-Funktionen.
Autonome Lkw in Zusammenarbeit mit Aurora
Beim autonomen Fahren rückt Aumovio die Partnerschaft mit dem US-amerikanischen Selbstfahrtechnologie-Entwickler Aurora in den Mittelpunkt. Gemeinsam arbeiten beide Unternehmen daran, ein skalierbares und für die Massenproduktion taugliches System für autonomes Fahren im Nutzfahrzeugbereich im Jahr 2027 auf amerikanische Highways zu bringen. Das System basiert auf einem modularen Hardware-Kit von Aumovio, das speziell für die Integration des Aurora Driver, einem Hard- und Software-System für autonomes Fahren inklusive Rückfallsystem, entwickelt wird.
Im Bereich Elektrifizierung schließlich zeigt Aumovio auf der IAA ein breites Portfolio, angefangen von Komponenten für Hersteller bis hin zu Ladelösungen für Flottenbetreiber. „Die größte Herausforderung liegt heute nicht mehr in einzelnen Technologien, sondern in ihrem Zusammenspiel“, sagt Georg Fässler, Leiter des Segments Nutz- und Spezialfahrzeuge bei Aumovio. „Wir verbinden Sensorik, Software, Architekturplattformen und Services zu durchgängigen Systemlösungen – vom Fahrzeug bis zum Flottenbetrieb.“
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