Daimler Truck: Rückenwind aus Nordamerika
Getragen von einer guten Auftragslage in Nordamerika hat Daimler Truck die Prognose für das Geschäftsjahr 2026 nach oben geschraubt. Karin Rådström, Vorstandsvorsitzende von Daimler Truck: „Die starke Geschäftsentwicklung bei Trucks North America, die Aussicht auf höhere Absatzzahlen und die geringere erwartete Zollbelastung im weiteren Jahresverlauf bestärken uns darin, unsere Prognose für das Gesamtjahr anzuheben.“
Im ersten Halbjahr 2026 verzeichnet Daimler Trucks North America einen Auftragseingang von 94.574 Einheiten, mehr als doppelt so viel wie im Vorjahreszeitraum (45.582). Mit allen weiteren Geschäftsbereichen und Marken erwartet Daimler Truck für das Gesamtjahr 2026 jetzt einen Konzernabsatz zwischen 340.000 und 370.000 Einheiten (bisherige Prognose: 330.000 bis 360.000; 2025 waren es 315.000).
Parallel dazu prognostizieren die Stuttgarter auf Konzernebene nun ein bereinigtes EBIT von 3,6 bis 4,1 Milliarden Euro (zuvor 3,2 bis 3,7 Milliarden). Die aktualisierten Zahlen basieren auf der Annahme, dass der derzeitige Rahmen des Handelsabkommens zwischen den Vereinigten Staaten, Mexiko und Kanada (USMCA) Bestand hat.
Daimler Truck North America umfasst die Lkw-Marken Freightliner und Western Star, Motorenhersteller Detroit Diesel und Thomas Built Buses (mehrheitlich Schulbusse). Die leichten und mittelschweren Elektro-Lkw der Marke Rizon auf Basis des E-Canter sind nach der Integration von Mitsubishi Fuso in die neue Dachmarke Archion nicht mehr Teil des Produktportfolios von Daimler Truck.
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