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Iveco mit neuem S-eWay auf der NUFAM

von | 22. September 2025

Iveco S-eWay der neuen Generation, markant durch aerodynamisch gewölbten Bug und mit LFP-Batterien unterwegs; 3.932 mm Radstand.

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Auf der NUFAM (25.-28. September in Karlsruhe) rückt Iveco die aktuellen Elektrobaureihen in den Fokus. Angefangen vom 3,5-Tonner eMoovy über den eDaily (auch mit Elektroantrieb als 3,5- bis 7,2-Tonner zu bekommen) bis zur neuen Generation des S-eWay ist das volle Programm geboten.

Beim S-eWay, in Deutschland erstmals beim Truck Grand Prix auf dem Nürburgring präsentiert, hat der Verkauf bereits begonnen und die ersten Auslieferungen sind im Jahresverlauf 2026 geplant. Charakteristisch für die neue Generation ist ein LFP-Batteriesystem mit einer Gesamtkapazität von 603 kWh, die laut Iveco zu 97 Prozent nutzbar sind. Damit einher geht eine Garantie von bis zu 10 Jahren oder 1,2 Millionen Kilometer.

Die hohe Kapazität, verteilt auf 3 quer eingebaute Batteriepakete, fordert aber auch ihr Gewicht: Das Leergewicht der 4×2-Sattelzugmaschinen beziffert Iveco mit 11.465 Kilogramm, womit sich der S-eWay gemessen an eActros & Co. aber in bester Gesellschaft befindet – die zwei Tonnen Gesamtwichts-Bonus seitens des Gesetzgebers kommen ja nicht von ungefähr.

E-Achse der Schwestermarke FPT Industrial und jetzt auch aktiver Spurwächter

Bei der Reichweite orientiert sich Iveco an der Faustformel 100 kWh auf 100 Kilometer, mit einer Batterieladung also bis zu 600 Kilometer. Geladen wird nach CCS-Standard mit bis zu 350 kW. Beim Antrieb setzt Iveco weiterhin auf eine E-Achse mit Einganggetriebe der Schwestermarke FPT Industrial (Fiat Powertrain). Dabei liefern zwei E-Motoren bis zu 480 kW Dauer- und 840 kW Spitzenleistung.

Im Fall der Rekuperation bringt die E-Achse bis zu 630 kW Bremsleistung, wobei ein Bremswiderstand mit eigenem Kühlkreislauf und eigener elektrischer Wasserpumpe eine gewisse Bremswirkung auch bei vollen Batterien garantiert (im Grunde zwei Tauchsieder mit je 50 kW). Dosiert wird die Bremskraft über einen siebenstufigen Lenksäulenhebel, angefangen vom freien Rollen in der Nullstellung über weitere sechs Positionen für 15 bis 100 Prozent (Ein-Pedal-Modus). Optional gibt es auch einen ePTO, etwa für elektrische Kühlmaschinen.

Die Sattelzugmaschinen verfügen zudem über eine Vollluftfederung mit 9-Tonnen-Vorderachse und einen leicht nach vorn verlängerte Kühlergrill („Aero-Cab“), mit dem der S-eWay von den gelockerten Längenbestimmungen zugunsten der Aerodynamik profitiert. Gegenüber der ersten, noch gemeinsam mit Nikola entwickelten Generation gibt es nun auch mehrere Fahrprogramme: Wählbar sind die Einstellungen Eco (Reichweitenoptimierung), Normal („Diesel-Fahrgefühl“) und Performance (Power-Modus). Das riesige Sekundärdisplay aus den „Iveco-Nikola“ ist dagegen Geschichte, das Cockpit entspricht nun den konventionellen S-Way.

Die Liste der Assistenzsysteme wird außerdem durch einen aktiven Spurwächter ergänzt, bei Iveco CSF (Corrective Steering Function) genannt.

Auf der Messe in Karlsruhe wird der Turiner Hersteller über die Iveco Süd-West Nutzfahrzeuge GmbH vertreten.

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