Rheinmetall: Weitere mobile Rettungsstationen für die Bundeswehr
In Erweiterung einer früheren Order wird Rheinmetall weitere 149 mobile Rettungsstationen an die Bundeswehr liefern. Die Produktion der geschützten und ungeschützten Systeme soll im ersten Quartal 2027 beginnen.
Mit dem im Juli 2026 gebuchten Auftrag erhöht sich die Stückzahl der Rettungsstationen auf insgesamt 165 Systeme im Gesamtwert von über 600 Millionen Euro. Zuvor waren zunächst 16 Einheiten – 10 ballistisch geschützt, 6 ungeschützt – fest beauftragt.
Innerhalb des Sanitätsdienstes der Bundeswehr dienen die hochmobilen Rettungsstationen zur notfallmedizinischen Erstversorgung. Laut Rheinmetall lassen sich die Systeme in kürzester Zeit durch vier Soldaten auf- und abbauen. Damit werde eine Lehre aus dem Ukraine-Krieg gezogen, wonach auch bei der sanitätsdienstlichen Versorgung hochbewegliche Systeme gefordert sind.
Jede Rettungsstation besteht aus zwei Containern, jeweils ausgestattet mit Generator, Klimaanlage Behandlungsplätzen und medizinischem Gerät, die im Verbund oder einzeln betrieben werden können. Der Transport erfolgt mit üblichen Bundeswehr-Trägerfahrzeugen, die Aufstellung aber mit einem eigens entwickelten Hebesystem – der im Gelände geforderte Längs- und Querausgleich habe mit keinem marktüblichen System erreicht werden können.
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