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BMW: Wasserstoff-Förderung zeigt Wirkung

von | 8. Juli 2026

Bild: Ralf Becker

Das BMV will bei Wasserstoff-Nutzfahrzeugen, sei es mit Brennstoffzelle oder H2-Verbrenner (hier ein Versuchsträger auf Basis Mercedes-Benz Arocs), weitere Impulse setzen.

Das Bundesverkehrsministerium (BMV) zieht eine positive Zwischenbilanz zu dem im Januar 2026 veröffentlichten Förderaufruf in Sachen Wasserstoff-Nutzfahrzeuge. Bis zum Ende der Einreichungsfrist am 30. Juni 2026 seien 526 Anträge mit einem beantragten Fördervolumen von 455 Millionen Euro beim Projektträger eingegangen, darunter 71 Anträge für Tankstellen und 455 für Fahrzeuge.

Genehmigen lassen sich finanziell allerdings nur knapp die Hälfte: Das BMV stellt insgesamt 220 Millionen Euro bereit. Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder ist dennoch überzeugt: „Mit unserer kombinierten Förderung von einer großen Anzahl von Tankstellen und Fahrzeugen schaffen wir es, den entscheidenden Impuls zur Überwindung der Henne-Ei-Problematik zu geben. Damit legen wir den Grundstein für den zügigen Hochlauf einer klimafreundlichen Wasserstoff-Lkw‑Flotte. So stärken wir Innovation, Planungssicherheit und Wertschöpfung in Deutschland.“

Laut BMV erfolgt die Auswahl der Projekte in einem wettbewerblichen Verfahren auf Basis der vorher festgelegten Kriterien. Die priorisierten Anträge sollen eine Bewilligung in der zweiten Jahreshälfte erhalten.

Weitere Informationen:
BMV: 220 Millionen Euro für Wasserstoff-Lkw und -tankstellen

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