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MAN investiert 300 Millionen Euro in Servicenetz

von | 12. März 2026

Bild: MAN

Mit den Investitionen in das europäische MAN-Servicenetz halten auch verstärkt iPads Einzug die Werkstätten, inklusive spezieller App- und KI-Anwendungen.

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MAN Truck & Bus will bis 2030 rund 300 Millionen Euro in den Ausbau und die Weiterentwicklung seines europäischen Servicenetzes investieren. Zirka 160 Millionen Euro davon sollen auf die deutsche Vertriebsgesellschaft der MAN Truck & Bus Deutschland GmbH entfallen. Nach Angaben der Münchener handelt es sich um das größte Investment dieser Art in der Unternehmensgeschichte.

MAN will in Europa neue Stützpunkte schaffen, vorhandene Standorte modernisieren, die regionale Abdeckung optimieren, die Qualität im Service verbessern und das Netz mit Hochdruck für Elektromobilität fit machen. Das gegenwärtige Netz umfasst nach eigenen Angaben europaweit rund 1.200 MAN-eigene und Partner-Betriebe, davon gut 340 in Deutschland

„Wir investieren in den nächsten Jahren massiv, denn die Kombination von Produkt, Service und guter Qualität wird in den kommenden Jahren auch vor dem Hintergrund neuer Wettbewerber noch wichtiger“, betont Friedrich Baumann, MAN-Vorstand für Sales und Customer Solutions.

Ziel ist, dass künftig fast 80 Prozent der Kunden eine Fahrzeit unter 30 Minuten zum nächsten MAN-Servicestandort haben. Zu den wichtigsten Märkten, in denen das Ziel vorrangig und vor 2030 erreicht werden soll, gehören die DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) sowie Frankreich, Großbritannien, Italien, Polen, Spanien und die Türkei.

Zudem sollen bereits 2026 zwei von drei Stützpunkten für die E-Mobilität vorbereitet sein. Rund ein Drittel der geplanten Investitionen sieht MAN daher für die Bereiche Elektromobilität und Digitalisierung vor. Als wesentliche Bestandteile des Maßnahmenpakets nennt MAN intensive Trainings vom Vertriebsmitarbeiter bis zum Hochvolt-Mechaniker, ein dichteres Netz an Batteriereparatur-Zentren, mehr öffentlich zugängliche Ladepunkte an MAN-Standorten (in Kooperation mit Energieversorger E.ON), den weiteren Ausbau von Photovoltaikanlagen in den MAN-Niederlassungen und die Digitalisierung der Werkstattprozesse.

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