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Bosch: 70 Prozent sehen KI als einflussreichste Technologie

von | 8. Januar 2026

Grafik: Bosch

Laut aktuellem Bosch Tech Compass sehen weltweit rund 70 Prozent der über 18-jährigen KI als einflussreichste Technologie der kommenden Jahre.

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Das Zeitalter der künstlichen Intelligenz (KI) kann kommen – darin ist sich die Mehrheit der für den diesjährigen Bosch Tech Compass befragten Personen offenbar einig: 70 Prozent der von Bosch Befragten sehen in KI die einflussreichste Technologie der kommenden Jahre und glauben darüber hinaus, dass sie von allen Technologien den größten positiven Einfluss auf die Gesellschaft haben wird.

Für den Bosch Tech Compass hat die Gesellschaft für Innovative Marktforschung mbH (GIM) Ende 2025 insgesamt 11.000 Personen über 18 Jahren in sieben Ländern befragt. In Deutschland, Frankreich und dem Vereinigten Königreich nahmen jeweils 1.000 Personen teil, in Brasilien, China, Indien und den USA jeweils 2.000.

Über alle sieben Länder hinweg fühlt sich mehr als die Hälfte aller Befragten auch grundsätzlich bereit für die Veränderungen durch KI. 57 Prozent wünschen sich aber zugleich einen „Pause-Knopf“ und würden die technologische Entwicklung gern bremsen, bis die Auswirkungen besser verstanden werden.

In Deutschland zeigt sich laut Bosch ein gemischtes Bild: 77 Prozent der Befragten hierzulande sehen in KI zwar ebenfalls die einflussreichste Technologie der kommenden zehn Jahre, doch glauben nur 59 Prozent, dass die Welt dadurch besser wird. Gemäß der erhobenen Daten sind mit 53 Prozent lediglich die Franzosen noch skeptischer. Weltweit sind indes 71 Prozent Technologieoptimisten.

Auf die Frage, ob sie sich auf das KI-Zeitalter vorbereitet fühlen, antworteten in Deutschland nur rund 40 Prozent mit Ja – der niedrigste Wert unter allen Ländern. Eine Antwort darauf, woher die Technologieskepsis in Deutschland kommt, könnten laut Bosch zwei weitere Ergebnisse liefern: Nur 30 Prozent der Befragten in Deutschland sagen, dass das Bildungssystem innovatives Denken bei ihnen gefördert hat und nur 23 Prozent finden, dass die Regulierung im Land Innovation erfolgreich fördert. In beiden Punkten ist Deutschland damit Schlusslicht.

„Die Ergebnisse des Bosch Tech Compass deuten darauf hin, dass wir in Deutschland die gesellschaftliche Akzeptanz für Innovationen steigern müssen“, sagt Stefan Hartung, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH. „Um Innovation von der Forschung auf die Straße zu bekommen, müssen aber auch die innovationspolitischen Rahmenbedingungen stimmen: Dazu gehören etwa Maßnahmen wie steuerliche Entlastung für Investitionen in innovative Technologien, mehr Agilität und weniger Bürokratie.”

Tanja Rückert, Mitglied der Geschäftsführung und CDO der Robert Bosch GmbH, fügt hinzu: „Wir sehen weltweit eine rasch wachsende Zahl innovativer KI-Lösungen, wie wir sie uns vor wenigen Jahren noch nicht vorstellen konnten. Daher ist es nicht überraschend, dass die Zahl der Menschen, die KI als die einflussreichste Technologie unserer Zukunft sehen, in nur drei Jahren weltweit von 41 Prozent auf 70 Prozent in die Höhe geschnellt ist.“

Weitere Informationen:
Bosch setzt auf KI als Wachstumstreiber

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