Bosch setzt auf KI als Wachstumstreiber
Bosch macht Tempo bei der Anwendung und Weiterentwicklung von künstlicher Intelligenz (KI): Bis Ende 2027 will das Technologieunternehmen mehr als 2,5 Milliarden Euro in KI investieren.
Einer der Schwerpunkte liegt auf dem assistierten und automatisierten Fahren: Mit KI-basieren Lösungen in diesem Bereich, inklusive Software, Sensorik, Hochleistungscomputern und Netzwerkkomponenten, peilt Bosch bis 2035 einen Umsatz von deutlich mehr als zehn Milliarden Euro an. Nach Einschätzung von Bosch entfaltet sich die Dynamik in diesem Sektor zwar aktuell noch nicht vollends, der langfristige Markterfolg des automatisierten Fahrens steht für das Unternehmen aber außer Frage.
Bosch setzt KI beim automatisierten Fahren beispielsweise bei der Umfeldwahrnehmung und Fahrplanung ein. Das Fahrzeug soll dank KI vorausdenken, das Verhalten anderer Verkehrsteilnehmer antizipieren und die nächsten Schritte berechnen, um sicher ans Ziel zu gelangen. Andererseits kann KI auch dabei helfen, die Entwicklungszeiten für neue Produkte, Fahrassistenten und automatisierte Funktionen zu verkürzen. Als Beispiel nennt Bosch den Zugriff auf Fahrzeugsensordaten, mit denen die generative KI gefüttert werden kann, um neue Systeme schneller und effizienter zu trainieren.








