Mahle Powertrain rüstet 13-Liter-Diesel auf Wasserstoff um
Im Rahmen des britischen Cavendish-Projekts hat Mahle Powertrain (MPT) einen 13-Liter-Diesel auf Wasserstoff umgerüstet. Laut MPT erreicht der H2-Verbrenner das maximale Drehmoment des Diesel-Referenzmotors und verursacht nur sehr geringe Emissionen.
Anhand der gemessenen NOx-Emissionen geht MPT davon aus, dass mit SCR-Abgasnachbehandlung über den gesamten Betriebsbereich des Motors problemlos die kommende Euro-7-Grenze von 0,2 g/kWh eingehalten werden kann. „Dieser Meilenstein zeigt, dass die Wasserstoffverbrennung als saubere Technologie im Schwerlastmarkt ihren Platz hat“, betont Jonathan Hall, Leiter Forschung und Advanced Engineering bei MPT.
Die gemessenen Partikelemissionen bezeichnet MPT als vernachlässigbar und mit bestehender Filtertechnologie zu bewältigen. In Summe steht für die Entwickler die Erkenntnis, mit Wasserstoffverbrennern eine praktische, schnell umsetzbare Alternative für einen CO₂-freien Schwerlastverkehr anbieten zu können.
Das Anfang 2023 gestartete Projekt Cavendish wird von der britischen Regierung finanziert und zielt auf die Entwicklung wasserstoffbasierter Antriebsstränge. Zu den Partnern zählen BorgWarner, Cambustion, Hartridge, PHINIA und die Oxford Brookes University, MPT ist seit 2025 beteiligt. Mehr dazu hier: Mahle Powertrain steigt in H2-Projekt Cavendish ein








