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Deutz auf Wachstumskurs

von | 7. April 2026

Bild: Deutz

Die Motorenproduktion in Köln fiel bei Deutz 2025 zwar geringer aus als 2024, dafür konnten andere Bereiche die Geschäftslage mehr als ausgleichen.

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Der Kölner Motorenbauer Deutz weist in seinem Jahresbericht 2025 deutliche Zuwächse bei Umsatz und Auftragseingang aus: ein Umsatzplus von 12,7 Prozent auf 2,04 Milliarden Euro und ein Plus von 13,7 Prozent beim Auftragseingang (auf absolut knapp 2,08 Milliarden Euro). Das bereinigte Ergebnis (EBIT vor Sondereffekten) legte um 46,4 Prozent auf 112,3 Millionen Euro zu.

„In einem anhaltend schwierigen wirtschaftlichen Umfeld mit großen konjunkturellen Herausforderungen im Motorengeschäft haben wir eines der besten Ergebnisse der jüngeren Unternehmensgeschichte erzielt. Der konsequente strategische Konzernumbau zahlt sich aus. Gemeinsam mit 6.000 Mitarbeitenden bauen wir die nächste Version von Deutz: stärker, zukunftsfähig und nachhaltig erfolgreich“, sagt Konzernchef Dr. Sebastian Schulte. „Ziel ist es, den Umsatz bis 2030 auf 4 Milliarden Euro zu verdoppeln und dabei die bereinigte EBIT-Rendite auf 10 Prozent zu steigern.” 2025 lag die bereinigte EBIT-Rendite bei 5,5 Prozent.

Einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der mittelfristigen Ziele soll das Energy-Geschäft leisten, beispielsweise im stark wachsenden Markt für Notstromsysteme in Rechenzentren. Darüber hinaus steht auch der Ausbau des Verteidigungsgeschäfts auf dem Plan, wo sich Deutz mit der 2025 erfolgten Übernahme von SOBEK (u.a. Drohnenantriebe) und der eingegangenen Partnerschaft mit ARX Robotics (autonome Bodenfahrzeuge) verstärkt hat.

Mit Blick auf das klassische Motorengeschäft spricht Deutz insbesondere von Umsatzeinbußen bei kompakten Dieselmotoren bis etwa 4 Liter Hubraum. Besser lief es dagegen im Geschäft mit größeren Industriemotoren aus der strategischen Partnerschaft mit Daimler Truck.

Optimistische Prognose für 2026 

Für den weiteren Jahresverlauf gibt sich Deutz, am 23. März 2026 auch wieder in den MDAX aufgestiegen, verhalten optimistisch. Unter der Annahme, dass die zu Jahresbeginn 2026 sichtbare leichte Erholung des Engines-Markts weiter anhält, vor allem in den Bereichen Baumaschinen und Landtechnik, rechnen die Kölner für das Geschäftsjahr 2026 mit einem Konzernumsatz zwischen 2,3 und 2,5 Milliarden Euro. Damit einhergehen soll eine EBIT-Rendite vor Sondereffekten zwischen 6,5 und 8,0 Prozent.

Spannend wird auch zu sehen sein, wie sich die weiteren Einsatzmöglichkeiten der Deutz-Wasserstoffmotoren entwickeln, beispielsweise auch in Bussen und Verteiler-Lkw. Mehr dazu hier: Deutz: Breitere Aufstellung und Wasserstoff-Lkw

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